Workshop Heimatlosigkeit und Emanzipation. 1870–1933
Zweite Veranstaltung im Rahmen der Workshopreihe des Teilprojekts A07 am 13./14. April 2026 auf Schloss Mickeln, Tagungs- und Gästehaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Um 1900 wandelte sich die Bewertung des Begriffs Heimatlosigkeit. Während er zuvor in erster Linie der Stigmatisierung und Ausgrenzung marginalisierter Gruppen wie Juden, Sinti und Roma, Arbeitern und Frauen diente, konnte er nun auch als adäquate Antwort auf die Moderne verstanden werden. Nicht nur in den Künsten und Wissenschaften wurde unter dem Begriff Heimatlosigkeit eine Diskussion geführt, die Alternativen zum dominanten Heimatdiskurs erprobte. Der Workshop setzt die gemeinsame Arbeit an diesem Thema fort und dient der Diskussion erster Ergebnisse.
Organisiert von Prof. Dr. Anja Oesterhelt und Dr. Hans-Christian Riechers.
Teilnehmende:
PD Dr. Beate Althammer, Humboldt-Universität Berlin
Dr. Iuditha Balint, Fritz-Hüser-Institut Dortmund
Dr. Luisa Banki, Bergische Universität Wuppertal
PD Dr. Nicolas Berg, Simon-Dubnow-Institut Leipzig
Prof. Dr. Amir Engel, Hebräische Universität Jerusalem / Humboldt-Universität Berlin
Prof. Dr. Sonia Goldblum, École normale supérieure de Lyon
Prof. Dr. Roland Gruschka, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Prof. Dr. Andree Michaelis-König, Universität Antwerpen
Dr. Judith Müller, Goethe-Universität Frankfurt / Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Dr. Sebastian Schirrmeister, Universität Hamburg
Dr. Anna Strommenger, Universität Bielefeld