Sommersemester 2026 Kunst und Populärkultur im Film
Filmvorführungen mit Einführung und Publikumsgespräch

Gemeinsam mit dem Gloria Kino lädt das Institut für Europäische Kunstgeschichte zur Filmreihe „Kunst und Populärkultur im Film“ ein. Die Reihe ist Teil des Auftakts zum neuen interdisziplinären Master-Studiengang POPULÄRKULTUR, der ab Sommer 2026 an der Universität Heidelberg studiert werden kann und wird vom Sonderforschungsbereich 1671 „Heimat(en)” unterstützt.
Seit Anbeginn des Films werden Figuren, Motive und Stoffe der Kunst und Literatur im Kino aufgegriffen, dort auf zuweilen innovative Weise miteinander kombiniert und so mit neuen Bedeutungen versehen bzw. popularisiert. Die im Rahmen der Filmreihe „Kunst und Populärkultur im Film“ gezeigten Werke geben einen Einblick in das dabei mögliche Spektrum an Filmgenres und filmischen Transformationen.
Anhand der gezeigten Werke wird deutlich, wie im Film künstlerische Bildsprachen, Themen und avantgardistische Techniken mit massenwirksamen Formen, Symbolen und Erzählweisen verknüpft werden können. Zugleich prägt der Film als Medium selbst die Populärkultur, indem er deren Ikonen bestätigt, neue schafft und künstlerische Ideen einem breiten Publikum über nationalsprachliche Grenzen hinweg zugänglich macht.
Populärkultur selbst kann dabei regionale oder nationale Identität widerspiegeln. Unter diesem Aspekt lassen sich auch die einzelnen Themen und Motive der Filme verstehen, die auf je verschiedene Weise von Zugehörigkeit und Verortung handeln: „Transit“ erzählt explizit von Fluchterfahrungen und Verlust der Heimat. „Sie nannten ihn Jeeg Robot“ hingegen ist ein Versuch, das Genre des Superheldenfilms im Kontext populärer italienischer wie globaler Formate zu verankern. Selbst Kunst- oder Musik-Ikonen wie „Frida“ oder Wolfgang Amadeus Mozart sind hier als prägnante Beispiele für Spannungsfelder zwischen Nationalem und Globalem zu betrachten.
Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs um 19:30 Uhr im Gloria-Kino statt.
Tickets: 11€ regulär, 9€ ermäßigt, 8€ für Studierende (ggf. Überlängenzuschlag)
Eine Veranstaltungsreihe des Teilprojekts C04 „Visuelle Chiffren von Heimat in Bildender Kunst, Literatur und Film“ des SFB 1671 Heimat(en) in Kooperation mit dem Gloria-Kino.
Konzeption und Organisation:
Henry Keazor, Alexandra Vinzenz und Daniel Winkler



