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Simon Wiebe: Auf der Suche nach Heimat – Über die Geschichte und Religiosität der Russlanddeutschen

Im Magazin Aufatmen erschien ein Zweiteiler zur russlanddeutschen Kulturgeschichte.

Simon Wiebe zeichnet im ersten Artikel zentrale Stationen der Geschichte der Russlanddeutschen nach: Ausgehend von der Frage nach der Bedeutung des Begriffs „russlanddeutsch“ spannt er den Bogen von den Ansiedlungen unter Katharina II. bis zur Migration nach Deutschland am Ende des 20. Jahrhunderts.

Der zweite Artikel blickt auf russlanddeutsche Migrationskirchen. Es geht um ihre Theologie, die sie nach dem Gulag entwickelten. Die Folgen von Deportation und Zwangsarbeit prägen ihre Überzeugungen und Frömmigkeit noch bis heute. Darüber hinaus geht es darum, wie es ihnen nach ihrer Ankunft in Deutschland erging. Der Artikel schließt mit einer Skizze über russlanddeutsche Migrationsgemeinden der Gegenwart. Wo bewegen sie sich gegenwärtig hin?