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Visiting Scholars, 2025/26

Zu sehen sind die sechs visiting scholars des SFB 1671.

Leah Biebert

Leah Biebert studierte Musikwissenschaft sowie Neuere Deutsche Literatur, Kultur und Medien an der Universität Freiburg. Dort promovierte sie – gefördert durch die Landesgraduiertenförderung (LGFG) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) – in Musikwissenschaft. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt untersucht sie die musikalische Rheinromantik des 19. Jahrhunderts als Ausdruck eines ästhetischen Konzepts von Heimat. Im Zentrum steht die Frage, welche musikästhetischen Ideen und Praktiken im Kontext des Rheins entstanden und wie Komponierende sie in ihren Werken zum Klingen brachten.

Portraitfoto von Frau Biebert

Tim Alexander Brockmann

Tim Alexander Brockmann studierte in Marburg und Reykjavík Neuere Geschichte, Politikwissenschaft sowie Friedens- und Konfliktforschung. Nach seinem Magisterabschluss und einem anschließenden Aufenthalt als Gastwissenschaftler am Richard Koebner Minerva Center for German History (Jerusalem) promovierte er als Wolfson Scholar in  Großbritannien. Der Arbeitstitel seines neuen Forschungsvorhabens lautet „Die Geschichte der Beziehungen zwischen der deutsch-jüdischen Diaspora und dem Staat Israel.“

Portraitfoto von Herrn Brockmann

Anna-Lena Eick

Anna-Lena Eick ist medien- und kulturwissenschaftlich arbeitende Komparatistin. Nach ihrem Studium in Augsburg, Lille und an der Université de Lorraine wurde sie an der Universität Gießen im Fach Vergleichende Literaturwissenschaft promoviert. In ihrem Habilitationsprojekt untersucht sie (post-)digitale Konstruktionen von Zugehörigkeit/en in Texten internationaler Gegenwartsliteratur im transnationalen Vergleich. Dabei verbindet sie Erkenntnisse narratologischer Frameworks mit intermedialen, kultursemiotischen und raumtheoretischen Ansätzen – im Kontext der transversal gestellten Frage nach Zugehörigkeit/en. 

Portraitfoto von Frau Eick

Jieun Kim

Jieun Kim studierte Musikwissenschaft und Kirchenmusik in Seoul (Korea) und promovierte anschließend an der Universität Heidelberg im Fach Musikwissenschaft. Nach mehreren Gastaufhalten in Berlin und Seoul widmet sie sich nun ihrem Forschungsvorhaben „Heimat(en) in Bewegung: Musikalische Praktiken koreanischer Musiker*innen in Deutschland“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie koreanische Musikstudierende, professionelle Musiker*innen und Komponist*innen in Deutschland ihre Vorstellungen von Heimat(en) im Spannungsfeld von musikalischer Praxis, Institutionen und transnationalen Netzwerken neu definieren.

Portraitfoto von Frau Kim

Alexandre Noguerira Martins

Alexandre Noguerira Martins schloss sein Soziologiestudium in São Paulo mit einer Promotion an der Freien Universität Berlin ab. Seine Forschungsinteressen liegen insbesondere in der politischen Soziologie und den Gender Studies mit Schwerpunkt auf Iberoamerika. Der Titel seines aktuellen Forschungsvorhabens lautet „The Amazon as a Home in Dispute: Care, Futurity, and Territory in the Practices of Social Movements“. Darin untersucht er, wie Vorstellungen von Heimat in der Politik sozialer Bewegungen rund um den Amazonas entstanden sind und wie diese Bewegungen mit neoliberalen und neokolonialen Politiken umgehen, die auf ihre Territorien zielen.

Portraitfoto von Herrn Nogueira

Pascal Ongossi Assamba

Pascal Ongossi Assamba studierte Germanistik und Afrikanistik in Yaoundé (Kamerun) und promovierte im Fach Germanistik an der Universität Jena im Rahmen des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“. Neben seiner Tätigkeit als Sozialpädagoge in Ellwangen, mit der er den interkulturellen Dialog und die Integration fördert, widmet er sich als Visiting Scholar nun seinem Forschungsvorhaben „Heimat im kolonialen Kreislauf: Export, Verlust und Reimport des Heimatdiskurses zwischen Deutschland und Kamerun (1870–1933)“.

Portraitfoto von Herrn Asamba